Prozesse

Wie gewinnen wir aus Abfällen unserer Industriegesellschaft Rohstoffe zurück? Wir zeigen Ihnen den Weg am Beispiel eines Altautos, das uns zur Verwertung angeliefert wird.

Das Altfahrzeug trifft bei uns ein. Es ist von unseren Zulieferern für die weitere Verarbeitung bereits vorbereitet: Pneus und Batterie sind entfernt (und gehen in gesonderte Recyclingprozesse), ebenso alle Flüssigkeiten wie Restbenzin, Öle, Kühlflüssigkeiten.


Autowracks werden geshreddert. Der zurückgewonnene Stahl wird ans Stahlwerk geliefert und dort zu neuen Produkten verarbeitet.


Der Shredder zerlegt das Wrack in faustgrosse Teile. Starke Magnete entziehen dem Schrott die Eisenmetalle. Diese werden ausgeschieden und kommen in die Stahlwerke, die daraus neuen Stahl – vornehmlich für den Einsatz in Bauwerken (Betonstahl) – gewinnen.

In der Schwimm-Sink-Anlage werden Nichteisenmetalle auf Grund ihres spezifischen Gewichts voneinander getrennt und sortenspezifisch weiter verarbeitet. Sortenreine Nichteisenmetalle (z.B. Zink, Kupfer, Aluminium) finden Abnehmer in der metallverarbeitenden Industrie.


Nichteisenmetalle werden nachsortiert und je nach Sorte aufbereitet.

Autowracks enthalten auch Kunststoffe und Textilien, die wiederum mit Schwermetallen angereichert sein können. Diese Restmenge aus der Autoverwertung heisst RESH. Wir entziehen dieser Restmenge die unerwünschten Schwermetall-Verbindungen. Damit kann der RESH als Ersatzbrennstoff in der Industrie verwendet werden.


Kunststoffe werden von Metallanteilen getrennt und zu einem wiederverwendbaren Granulat verarbeitet.

Möchten Sie weiterführende Informationen über die Verfahren, die wir zur Wiederkehr der Rohstoffe einsetzen? Kontaktieren Sie uns, wir geben gerne Auskunft.